Regenbogen
Aramis


Aramis war ein Traum von einen Irish Wolfhound.
Er war 89cm groß und wog 75kg .
Geboren wurde er am 30.12.2001 und wir bekamen ihn mit 6Wochen.
Er hatte die Größe einer jungen Katze und wir waren froh, dass er von der Züchterin weg war, denn dort hatte er seit seiner 5.Woche keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter und lebte nur in Dreck und Schlamm.
Wahrscheinlich war das dann auch der Grund seiner schrecklichen Krankheit.
Wir machten ihm so gut es ging ein schönes Leben und dann kamen bei Aris,wie wir ihn nannten, mit 9 Monaten die ersten Anzeichen.
Er knickte hinten immer weg und bekam vermehrten Speichelfluss.
Im Frühjahr 2004 konnte er dann kaum noch laufen und ich konnte nur noch mit ihm 500Meter laufen, wenn er Schmerzmittel bekam.
Das ganze zog sich noch so bis Oktober 2004 hin, bis ich ihn gerade noch so vors Tor bringen konnte, mehr schaffte er nicht mehr.
Es war so furchtbar mit anzusehen wie er sich quälte und seine Kräfte immer mehr verschwannten.
Am 19.11.2004 kam ich von der Arbeit nach hause und Aris bewegte sich nicht mehr,er hob nicht mal seinen Kopf hoch.
Aris hatte da schon seit 3 Tagen nichts mehr getrunken und gegessen, er schaute mich mit drüben Augen an, so als wenn er mir sagen wollte, ich habe keine Kraft mehr.
Er hatte sich gänzlich aufgegeben.
In der Nacht ging es ihm so schlecht, dass wir dachten,er stirbt.
Wir hatten den Notarzt gerufen, der Aris von sein Qualen erlöst hat.
Ich hoffe, dass Aris ein gutes Leben hinter der Regenbogenbrücke hat und ich vermisse ihn sehr.
" Du warst mir ein treuer Begleiter und tröstestet mich in schlimmen Situationen.
Jeden Tag hattest du geduldig auf mich gewartet und freutest dich immer wieder mich zu sehen.
Du gabst mir Kraft, wenn ich am Ende war und machtest mir durch deinen Lebenswillen wieder Mut.
Ich bin in Gedanken bei dir und werde dich nie vergessen, mein treuester Gefährte."
Oxana von Merlau


Oxana von Merlau wurde am 14.02.1998 in Merlau geboren und kam mit 8Wochen zu uns nach Thälendorf ins Thüringer Land.
Die ersten Wochen hatten wir große Angst um sie, denn sie wollte nicht fressen und magerte immer mehr ab, bis wir in einer Hundezeitschrift gelesen hatten, dass Pyrenäenberghunde mit Ziegenmilch, Ziegenkäse und Brot großgezogen werden.
Es hatte tatsächlich auch bei unserer Oxana funktioniert.
Sie wuchs zu einer prächtigen Hündin heran und war mit 15 Monaten 68 cm groß und wog 50kg.
Die ersten 5 Jahre ihres Lebens hatte sie wunderbar verbracht. Sie war überall mit dabei, durfte bei mir mit im Bett schlafen und tobte mit uns draußen herum.
Dann kamen aber die ersten Anzeichen einer Arthrose.
Sie bekam Schmerzmittel, mit denen es ihr sehr viel besser ging und man auch wieder mit ihr weite Spaziergänge machen konnte, doch Abends merkte man, das sie Schmerzen in der Hüfte hatte.
Das spielen, war dann auch vorbei, weil es ihr einfach weh tat.
Im Mai 2005 machten wir und Oxana unseren letzten gemeinsamen Urlaub in Österreich.
Im Herbst hatte sie einen Abzess in der Vorderpfote,der in der Tierklinik in Erfurt herausoperiert wurde, doch es heilte einfach nicht ab.
Die Schmerzmittel schlugen nun auch nicht mehr richtig an und sie wollte nicht mehr laufen.
Sie bewegte sich nur noch humpelnt vorwärts, doch sie quälte sich immer wieder die Treppen im Haus herauf,damit sie bei uns sein konnte.
Ganz tapfer hielt es Oxana durch und wir dachten es geht mit ihr langsam wieder aufwärts.
Doch ende Januar 2007 bekam unsere Oxi,wie wir sie liebevoll nannten, eine Gebärmuttervereiterung, von der sie sich, trotz Antibiotika nicht erholte.
Sie fraß nichts mehr und bekam dann zu guterletzt auch noch eine Blutvergiftung dazu.
Am 08.02.2007 Starb unsere Oxana in der Nacht, nach einen drei Stündigen Todeskampf.
Wir alle vermissen unsere Oxi, die unseren Eltern ein Kindersatz und uns Kindern eine treue Bekleiderin und Freundin war.